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Welche SPD-Minister wirfst du raus?

Die SPD verhindert dringend nötige Reformen für eine gute Zukunft in Deutschland.

Wenn die SPD aus der Regierung fliegt: Welche Experten wären in deinem Traum-Kabinett?

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Das stärkste Argument für die Expertenregierung

Wer aus der Unions-Fraktion fliegt aus dem Bundestag?

Die Union zögert beim Bruch mit der SPD aus Angst vor Neuwahlen. Aber bei aktuellen Umfragewerten verlöre ein erheblicher Teil der CDU-Fraktion ihren Sitz. Das Risiko liegt nicht in einer Expertenregierung — es liegt im Festhalten an der GroKo. Stell die Werte selbst ein und sieh, wen es trifft.

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Das Gegenargument zur GroKo-Logik

Wo gibt es Mehrheiten für Reformen?

Die Analyse zeigt, welche Vorhaben aus CDU-Wahlprogramm und Grundsatzprogramm auch bei anderen Bundestagsparteien Anschluss finden. So wird sichtbar, wo eine Regierung ohne feste Koalitionsmehrheit im Bundestag Unterstützung finden könnte.

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Je mehr Leute über die Idee nachdenken, desto schwerer lässt sie sich wegmoderieren.

Warum eine Expertenregierung?

Die SPD blockiert dringend nötige Reformen. Friedrich Merz sollte die SPD-Minister gegen Fachleute austauschen und mit wechselnden Mehrheiten im Bundestag regieren. Das wäre eine Expertenregierung. Kurze Antworten auf die häufigsten Einwände.

Warum jetzt? Geht’s nicht mit der GroKo weiter?

Weil die SPD im Moment keine Regierungspartei mehr ist, sondern eine Partei in Selbstfindung. Im ARD-Deutschlandtrend vom April 2026 liegt sie bei 12 Prozent, dem tiefsten Wert seit 2019. 84 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit der schwarz-roten Koalition.

In dieser Verfassung bekommt man mit der SPD keine echten Entlastungen für Bürger und Wirtschaft durch, sondern im Zweifel zusätzliche Belastungen. Wirtschaftsstimmen wie der frühere BDI-Chef Hans-Olaf Henkel fordern inzwischen öffentlich eine Expertenregierung.

Je länger der Stillstand dauert, desto mehr wächst die AfD. Die Frage ist nicht, ob der Wechsel riskant ist. Sie ist: Wie riskant ist das Weitermachen?

Ist eine Expertenregierung nicht viel zu instabil?

Der Kanzler fällt in Deutschland nicht, wenn ihm eine Abstimmung verloren geht. Er fällt nur, wenn sich eine absolute Mehrheit auf einen Nachfolger einigt. Das ist das konstruktive Misstrauensvotum nach Art. 67 GG. In einem zersplitterten Bundestag mit CDU, SPD, Grünen, Linken und AfD ist diese Einigung praktisch ausgeschlossen.

Thüringen hat vier Jahre lang eine Regierung ohne eigene Landtagsmehrheit getragen. Italien hat mit Monti und Draghi zweimal eine Expertenregierung durch akute Krisen geführt. Minderheitsregierungen sind in Skandinavien (Dänemark, Norwegen, Schweden) ein etabliertes, stabiles Regierungsmodell, oft die Regel statt die Ausnahme. Der Politikwissenschaftler Christian Stecker (TU Darmstadt) fasst den deutschen Fall so zusammen: Ein Kanzler ohne Koalitionsmehrheit ist stabiler, als die meisten denken.

Wie kommt eine Expertenregierung praktisch zustande?

Friedrich Merz wurde 2025 vom Bundestag gewählt und bleibt Kanzler, bis er zurücktritt oder mit einer anderen Mehrheit ein anderer Kanzler gewählt wird. Das heißt: Eine Minderheitsregierung kann theoretisch sehr lange bestehen, sogar eine ganze Legislaturperiode. Nach Art. 64 GG kann der Kanzler jeden Minister jederzeit entlassen; sein Vorschlagsrecht gegenüber dem Bundespräsidenten ist alleinig.

Er tauscht die SPD-Minister gegen Fachleute, der Bundespräsident ernennt sie. Keine neue Kanzlerwahl, keine Neuwahl. Am Bundestag ändert sich nichts; er stimmt weiter über jedes Gesetz ab wie bisher.

Minister ohne Mandat — ist das überhaupt demokratisch?

Minister werden in Deutschland nicht gewählt. Sie werden vom Kanzler berufen, der das Vertrauen des Bundestags hat. Daran ändert sich mit Fachministern nichts, außer dass in den Ministerien Leute sitzen, die ihr Thema aus Jahrzehnten Berufspraxis kennen. Entschieden wird weiterhin im Bundestag.

Eine Expertenregierung ist in einer Hinsicht sogar demokratischer als die GroKo: Jedes Gesetz muss eine echte Sachmehrheit im Parlament finden. Kein Hinterzimmerkompromiss, den die Fraktionsdisziplin hinterher durchpeitscht.

Werden AfD oder Linke damit zu heimlichen Mehrheitsbeschaffern?

Nein. Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zu AfD und Linke bleibt. Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit bleiben ausgeschlossen.

Wenn bei einer Abstimmung am Ende auch Stimmen von AfD oder Linke ein gutes Gesetz mittragen, wird das Gesetz dadurch nicht falsch. Es zählt der Inhalt, nicht die Hand, die sich hebt.

Gefährlich wäre das Umgekehrte: sich die Agenda von Extremen diktieren zu lassen. In einer Expertenregierung mit wechselnden Mehrheiten ist das schwieriger als in einer festen Koalition, weil jede einzelne Position sachlich überzeugen muss und nicht über Fraktionsdisziplin an Koalitionsbedingungen geknüpft ist.

Was ist mit dem Bundesrat?

Viele wichtige Gesetze brauchen die Zustimmung des Bundesrats. Die CDU hat 2026 in mehreren Landtagswahlen gewonnen oder gleichgezogen. Viele Reformen liegen außerdem im Eigeninteresse der finanziell klammen Länder.

Wenn SPD-geführte Länder trotzdem systematisch blockieren, wird das für jeden sichtbar. Die Wähler sehen dann sehr genau, wer Lösungen verhindert.

Welche Reformen sind eigentlich gemeint?

Die großen Baustellen sind lange bekannt: Rente, Steuern, Bürokratie-Dschungel, Migration, Energiepreise. In jedem Feld liegen ausgearbeitete Konzepte vor, etwa vom Sachverständigenrat, den Wirtschaftsweisen, Stiftungen und Fachverbänden. Was fehlt, ist die politische Kraft, sie umzusetzen.

Diese Seite trifft bewusst keine Policy-Festlegungen. Sie fragt dich das, was die Ministerbesetzung eigentlich beantworten sollte: Wem würdest du das Thema zutrauen?

Was kann ich konkret tun?

Die wichtigste Botschaft nach oben ist nicht eine einzelne Unterschrift, sondern der Eindruck, dass viele das wollen.

Dafür hilft, was du ohnehin tun kannst: Schreib deiner oder deinem Bundestagsabgeordneten, auch wenn sie nicht aus der Union kommt. Ein persönlicher Satz zählt mehr als jede Petition. Teile dein Sharepic, nicht wegen Reichweite, sondern weil andere dann über die Idee nachdenken. Abonniere den Newsletter, dann bekommst du mit, wenn sich konkret etwas bewegt.

Je sichtbarer die Basis wird, desto schwerer lässt sich das Thema im Berliner Betrieb wegmoderieren.